Vielen Dank,
dass Sie sich
für uns interessieren. Im Folgenden finden Sie einige
Informationen über unser
Karate Dojo. Viel Spaß beim lesen!
Außerhalb
Japans
bezeichnet man im Allgemeinen den Übungsraum als „Dojo“,
doch im japanischen
Sprachgebrauch ist es mehr als das. Vielmehr bezeichnet man als Dojo den
„Ort
des Weges“, also die Stätte an der man sich entschließt an
sich selbst zu
arbeiten-physisch aber auch spirituell!
Momijigaoka-
Der
Name unserer Karateschule
Traditionell
verleiht ein
Karatemeister einen Namen für ein Dojo dann wenn
er sich dieser besonders
verbunden fühlt. So verlieh uns der Karatemeiser
Shinji Akita im Jahre 2009
nach einem Besuch im Herbst den Namen „Momijigaoka Karate Dojo“,
was soviel
heißt wie „Die Karateschule auf dem Hügel der
Ahornblätter“.
Meister Akita war
von den dichten Wäldern unserer Region beeindruckt-
vor allem von den
herbstlichen Rottönen der Ahornblätter. Zudem kommt noch
hinzu,
dass die
japanische Universität „Takushoku-Dai“-eine Hochburg des
traditionellen Karate,
an der sowohl unser Chiefinstructor Hideo Ochi, als auch Akita Sensei
studierten,
das Ahornblatt als Zeichen trägt. Hier wollte Akita Sensei zum
Ausdruck bringen,
dass in unserem Dojo Karate im Sinne dieser Karatemeister
unterrichtet wird.
Dojokun-
Die Dojo
Regeln
In unserem
Dojo
unterrichten wir Karate nach den Leitprinzipien der JKA(Japan Karate
Association):
● Suche nach der
Perfektion deines Charakters
Was ist
JKA-Karate?
Die Japan Karate Association(JKA) wurde 1949 in Japan gegründet
und ist
heute
in fast allen Ländern der Erde durch hochrangige und erfahrene
Karate-Lehrer
vertreten. Der Deutsche JKA-Karate Bund (DJKB)
wird von dem
renommierten Karate-Meister
Hideo Ochi (8.Dan) geleitet.
Ziel der JKA ist es, der Versportlichung (Leistungsdruck, primäre
Ausbildung
zum Wettkämpfer, etc.) entgegenzuwirken.
JKA-Karate wird als ganzheitliches Verteidigungs-, Gesundheits-, und
Bewegungssystem gelehrt,
dessen Ziel nicht Sieg oder Niederlage
über einen
Gegner, sondern ein Bestehen von
geistigen und körperlichen
Prüfungen ist und
eine Weiterbildung des menschlichen
Charakters im Schweiße des
Unterrichts
darstellt. (weitere Infos hier)
Die Erwachsenen–Kurse
Im Erwachsenen Einsteiger-Kurs wird der Körper auf die
Karate-spezifischen
Bewegungen mit speziellen Dehnungs-, und Gymnastikübungen
vorbereitet.
Die
Grundlagen, wie z.B. Block-, Schlag-, und Kicktechniken, korrekte,
stabile
Stände und Kampfstrategien des JKA-Karate werden von Grund auf
gelehrt
und am
Partner geübt. Dieser Kurs lehrt neben
Selbstverteidigungsstrategien
und
mentalen Übungen, auch die geistig-philosophischen Aspekte der
asiatischen
Kampfkünste.
Im Fortgeschrittenen-Kurs werden die Grundtechniken und Strategien zu
praxisnahen,
effektiven Bewegungen zusammengesetzt. Die zuvor erlernten
Techniken werden nun zu starken,
präzisen Techniken in
verschiedenen Kumite
(Partnerarbeit) -
Übungen und Kata (traditionelle Bewegungs-, und
Gesundheitsformen)
praktiziert und verfeinert, so dass der
Ausführende seinen
kompletten Körper
(physisch wie psychisch) jederzeit korrekt und
angemessen
einsetzen kann.
Lehrgänge und kontinuierliche
Gürtel-Prüfungen runden das
Programm ab
und garantieren eine individuelle, personenspezifische
Karate-Ausbildung.
Unterrichtszeiten:
| Einsteiger: | Mi. von 18:30 bis 20:00 Uhr |
| Mittelstufe: | Mo. von 18:00 bis 19:00 Uhr |
| Fr. von 18:30 bis
19:30 Uhr |
|
| Mittelstufe ab Grüngurt: | Mi. von 20:00 bis 21:00 Uhr |
| |
|
| Fortgeschrittene: | Mo. von 20:00 bis 21:30 Uhr |
| Fr. von 19:30 bis 21:00 Uh |
Die
Kinder–Kurse
Die technische Ausbildung ist nahezu identisch mit der der Erwachsenen,
jedoch
wird in diesem Kurs der Schwerpunkt
auf pädagogische
Gesichtspunkte gelegt. So
gehört das Erlernen der Etikette
(korrektes Verhalten, Ehrenkodex,
Achtsamkeit,
etc.) und sozialer Kompetenzen (Konfliktbewältigung) genauso zur
Ausbildung wie
das Erkennen von Gefahrensituationen!
Meditative Übungen helfen den Kindern Aufmerksamkeitsdefizite zu
überwinden und
ihren inneren Ruhepol zu finden.
Karate
bedeutet die Erziehung zur Fairness durch den Verzicht auf
Trefferwirkung - die Techniken
werden kontrolliert ausgeführt, d. h. zwar mit voller Dynamik,
aber vor dem Ziel abgestoppt.
Karate bedeutet zu lernen, mit eigenen und fremden Aggressionen
verantwortungsvoll umzugehen.
In unserer Karateschule haben wir die Möglichkeit, Jugendliche
durch Karate positiv zu beeinflussen, in einer Zeit,
in der ein Teil unserer Jugend immer massiver der Ansicht zu sein
scheint, dass Probleme und Konflikte vorrangig mit
Gewalt zu lösen sind.
Unsere "Karatelehrer" ,in gewisser Weise "Experten für Gewalt",
sind imstande, den Jugendlichen den
Weg der Friedfertigkeit, der Fairness, des Verzichts auf den ersten
Schlag zu lehren.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen sogar, dass richtig
angewandtes Karate als
Anti- Aggressivitäts-Training zur Abbau von Gewaltbereitschaft
beiträgt.
Siehe dazu die Arbeiten von Dr. Jörg-Michael Wolters, "Kampfkunst
als Therapie",
Frankfurt 1992, oder die Arbeit "Gewaltprävention und -therapie
durch Karate an Schulen" von
Ralf Brünig, Schulsportreferent Deutscher Karate Verband e.V.,
Affalterbach, September 2002
Unterrichtszeiten:
| Bonsai (4-6 Jahre): | Mi. von 15:30 bis 16:30 Uhr |
| Bonsai
Fortgeschrittene: |
Mi. von 16:30 bis 17:30 Uhr |
| Einsteiger
(ab 7 Jahre): |
Mi. von 17:30 bis 18:30 Uhr |
|
|
|
| Oberstufe (Blau- bis Braungurt): | Fr. von 16:00 bis 17:00 Uhr |
| Fortgeschrittene
(ab Orangegurt): |
Mo. von
17:00 bis 18:00 Uhr |
| Aufbaukurs (Gelb- bis Orangegurt): | Mo. von
16:00 bis 17:00 Uhr |
| Fortgeschrittene
(ab Grüngurt): |
Mo. von
17:00 bis 18:00 Uhr |